Lyrik – mein schönstes Gedicht Weihnachten

Weihnachten

Weihnachten

Das Zimmer ist geschmückt –
der Tisch eingedeckt –
Dein Platz bleibt leer.
Du bist nicht mehr da.

Dein erstes Enkelkind –
Du hast es verpasst.
Es ist ein Junge
und trägt Deinen Namen.

Es ist Weihnachten –
sie sind alle gekommen.

Ich lese die Weihnachtsgeschichte
aus Matthäus:
„Die Geburt Christi war aber also getan.
Als Maria, seine Mutter,
dem Josef vertraut war,  …“

Und ich schaue ihre Gestik –
ihre Mimik –
sehe ihre Gesichtszüge
und finde Dich in ihnen.

Und ich erinnere mich der Worte aus
Prediger Salomo, Vers 4:
„Ein Geschlecht vergeht,
das andere kommt;
die Erde bleibt aber ewiglich.“

Es ist ein fröhliches,
ein schönes Weihnachtsfest.
Und morgen räume ich
Deinen Stuhl zu Seite.

Doris Lauck

www.senioren-allueren.de

 

 

 

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