Lyrik – mein schönstes Gedicht Minuten der Stille ohne Zeit und Raum

Gefangen in der Pandemie

Gefangen in der Pandemie

Ich sitze am Fenster und schaue hinaus.
Da ist die Straße die mir vertraut.
Da sind die Wege die ich gegangen.
Da ist die Amsel, die ich brüten sah.
Da ist die Katze von nebenan
und der Hund, der sie verbellt.
Da sind meine Enkelkinder.
Sie winken mir zu und ich lächle.
Und ich weine – weine um mich.
Und ich weine um die verlorenen
Augenblicke des Glücks.

Doris Lauck

www.senioren-allueren.de

 

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