Minuten der Stille

Mein Weg war weit

Mein Weg war weit. – Durch Raum und Zeit zieht meiner Schritte Spur. Und Leben sich an Leben reiht wie Perlen auf der Schnur. Mich trug die Huld. Mich trug die Schuld. Es schwand – was mich beschwert. Nicht…

Trauer im Dialog

Liebe und Zuversicht

Liebe und Zuversicht Denn es gibt Zeiten, da hören wir der Unsichtbaren Füße schreiten und fühlen ihre Hände, die uns liebend leiten, und sind geborgen und voll Zuversicht. Die Sorgen mögen gehen oder kommen, ob uns geschenkt wird oder…

Kinderreime

Ich fang dich doch

Ich fang dich doch Auf der Scholle, auf dem Eis sitzt ein Bär, sein Fell ist weiß und lauert auf den Fisch für den Mittagstisch. Doch der Fisch will nicht springen der Fang nicht gelingen das bringt dem Bär…

Lyrik – mein schönstes Gedicht

Die Mormonin

Das sechste Gebot Mein Herz ist ja mit Ketten An die steinerne Pflicht geschnallt! . . . Wie gerne möcht` es sich retten Aus ihrer düstern Gewalt! – Doch, lenkt es abseits die Schritte, Die Kette rasselnd ihm droht…

Kinderreime

Der Apfelwurm

Der Apfelwurm Der Wurm sitz froh und heiter im Apfel und frisst sich fett kriecht zum Gehäuse weiter in sein Himmelbett. Hier fühlt er sich geborgen ruht vom fressen aus und kommt am nächsten Morgen wohlgenährt heraus. Er grüßt…

Die dreizehnte Tür ohne Zeit und Raum

Die dreizehnte Tür

Die dreizehnte Tür Ein schmaler Spalt – Licht fällt durch die Ritze. Noch gibt das Schloss den Weg nicht frei. Grübelnd stehe ich davor. Ich mag sie nicht – die lauernden Blicke – Hände, die nach mir recken –…

Die dreizehnte Tür Minuten der Stille

Ohne Zeit und Raum

Das Geheimnis meiner Reise Zufällig oder genetisch vorgeschädigt wurde ich zu einem komplizierten, kosmischen Phänomen im Magnetfeld eines schwarzen Lochs. Gravitation und Krümmung im System verändern die Schwerkraft und erzeugen Turbulenzen die irdische Gesetze aufheben. Es ist eine Zeitreise…

Lyrik – mein schönstes Gedicht

Die Ährenleserin

Die Ährenleserin Ähren lesen ist mein Los Auf dem Steinfeld eines Bauern. – Wen muss Arme ich nicht dauern?! Denn ich sammle in den Schoß Nur noch letzte karge Ähren, Die dem Hunger nimmer wehren . . . Über…

Hessiche Mundart

Die Gaasegischtern

Die Gaasegischtern Die Gaasegischtern kriijt mer dann, wenn mer als stolzer – scheener Mann kaa Freundin find` un aach kaa Fraa mit der mer giiht zum Traualtar; un – wenn die Mame dann noch seet: „Mein Aanzischer – wie`s…

Minuten der Stille

Die Hand – die mich hält

  Hin und wieder schaut Gott auf die Erde nieder, inspiziert seine Werke, durchforstet den Garten Eden und findet, dass es ein Gutes war die Erde mit Leben zu füllen. Er liebt das Raunen der Bäume, wenn Wind und…